Warum kommen Kinder zu uns?

Die meisten Kinder kommen zu uns, weil sie Schwierigkeiten haben, im Alltag Dinge zu erledigen, die von ihnen erwartet werden. Diese können sein:
  • bei Tisch mit Messer und Gabel essen,
  • sich selber anziehen,
  • in der Schule alle wichtigen Informationen aufnehmen und mit nach Hause bringen, Anweisungen befolgen,
  • im Kindergarten mit anderen Kindern spielen und nett zu ihnen sein,
  • Motivation finden, um die täglichen Aufgaben zu erledigen.


Manche Kinder, die zu uns kommen, können auch selber erzählen, welche Dinge sie gerne tun möchten, damit sie zufriedener sind. Diese können sein:
  • bei Merkball jemanden abschießen,
  • schön und schnell schreiben,
  • bei einer Geburtstagsparty eingeladen sein,
  • Rad fahren,
  • schnell Hausaufgaben machen können, damit mehr Zeit zum Spielen bleibt,
  • selber etwas tun, worauf sie stolz sein können.


Manche Eltern kommen mit ihren Kindern zu uns, weil sie gerne eine Beratung hätten bezüglich der
  • Händigkeit ihres Kindes:
    Falls es notwendig erscheint, bieten wir eine Testung zur Handpräferenz und zur Leistung der beiden Hände, um sicherzustellen, dass Kinder ihre Hände ihren Voraussetzungen entsprechend spezialisieren können.
  • Entwicklungsförderung ihrer Kinder:
    Hier bieten wir auch eine Begleitung an, falls eine Therapie nicht notwendig erscheint, aber Tipps für zu Hause und den Alltag förderlich für die Entwicklung des Kindes sein können.
  • Freizeitgestaltung und Ressourcenstärkung:
    Wir leben in einer Zeit, in der strukturierte Freizeitangebote zum Wochenplan eines jeden Kindes gehören (Montag Pfadfinder, Dienstag Tennis und Gitarre, Mittwoch … etc.). Als Expertinnen des „Tuns“ beraten wir Sie gerne, welche Freizeitaktivitäten den Stärken Ihres Kindes entsprechen, und reflektieren gemeinsam, ob es sinnvoll ist, all jenen Angeboten nachzugehen, die Spaß machen, oder ob „weniger“ nicht „mehr“ ist.


Warum kommen wir zu den Kindern?

Manchmal ist es umgekehrt und wir kommen zu den Kindern!
  • In die Schule,
  • in den Kindergarten oder
  • nach Hause.

Natürlich nur, wenn das jemand auch so will.

Es hat sich manchmal als sehr hilfreich erwiesen, Kinder im natürlichen Umfeld zu sehen und dort direkt mit ihnen zu arbeiten. So kann eine Kindergartenpädagogin einfache Strategien ohne viel Aufwand übernehmen und die Kinder können dadurch bereits ihrem Therapieziel ein Stück näher kommen.

Es kann auch sein, dass mögliche Hindernisse, aber auch Stärken des Umfelds schneller zu erkennen sind. Der Therapieprozess kann dadurch beschleunigt werden.

Wir freuen uns, wenn wir Kinder auch zu Hause, in der Schule oder im Kindergarten begleiten dürfen und hier eng mit Eltern und PädagogInnen zusammenarbeiten können. Wir respektieren es aber auch, wenn dies aus verschiedenen Gründen nicht erwünscht oder nicht möglich ist.